HEOS Energy GmbH

Ihr Spezialist für Anlagen
der regenerativen
Energieerzeugung

Vertikalachsanlagen HEOS H-Serie - Komponenten

1. Rotor

Der Rotor umfasst drei Blätter, die Y-förmig an je zwei Tragarmen angeordnet sind. Alle im Wind befindlichen Baugruppen sind aerodynamisch als Strömungsprofile optimiert. Die Blätter und Tragarme bestehen aus Faserverbundkonstruktionen und sind in einem speziellen Vakuumverfahren gewichtsoptimiert hergestellt.

Die Nabenkonstruktion nimmt die Tragarme auf und leitet die Drehbewegung zum Getriebe weiter. Sie besteht aus einem geschweißten Gehäuse mit präzisionsgelagerter Antriebswelle, einer Bremsscheibe mit hydraulisch- bzw. elektrisch-betätigten Bremszangen und einer starren Achse als Widerlager, welche auf der Turmplattform mittels Flansch verschraubt wird.

2. Getriebe

Die WEA besitzt ein mehrstufiges Getriebe, welches über eine elastische Kupplung mit der Antriebswelle des Rotors verbunden ist. Das Getriebegehäuse wird an die Nabenbaugruppe angeflanscht. Die Konstruktion ist für eine senkrechte Einbaulage optimiert.

3. Generator

Als Generator wird ein Asynchronmotor eingesetzt, der über eine starre Kupplung und eine Laterne mit dem Getriebe verbunden ist. Die Drehzahl des Generators wird separat überwacht. Alternativ ist auch eine Variante mit permanent-erregtem Synchrongenerator und entsprechendem Umrichter lieferbar.

4. Tragkonstruktion

Die Tragkonstruktion wird als Stahlrohrturm ausgeführt. Sie besteht aus vier Schüssen, welche vor Ort montiert werden. Der obere Schuss besitzt eine Plattform für Montage-, Kontroll- und Servicearbeiten, welche über einen innenliegenden Aufstieg erreicht werden kann. Auf Wunsch können Statiken zur Gittermastkonstruktion und zum Fundament nachgewiesen werden.

5. Steuerung

Die Steuerung der Anlage erfolgt über eine SPS. Alle betriebs- und sicherheitsrelevanten Daten (Betriebsregime, Windgeschwindigkeit, Abschaltdrehzahl) sind in einem Speicher hinterlegt und können über ein Touchpanel modifiziert werden. Eine Anpassung der Rotordrehzahl an die Standortbedingungen ist möglich.

Die Betriebsdaten können stetig erfasst und auf einer handelsüblichen Speicherkarte gesichert werden. Eine automatische Abschaltung der Anlage erfolgt bei kritischer Windgeschwindigkeit, Generatordrehzahl sowie überhöhten Schwingungen am Turm. Drehzahl und Windgeschwindigkeit werden redundant gemessen.